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Dieser Bericht analysiert die Aktivitäten von mehr als 500 Millionen Käufern weltweit, um Trends und Veränderungen bei der Einkaufsaktivität im Vergleich zum Vorjahr zu erkennen. Er liefert ein realistisches Bild davon, wie heutzutage eingekauft wird.

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EINKAUFSATTRAKTIVITÄT

Veränderung bei der Anzahl der Käuferbesuche

22%

AUSGABEN DER KÄUFER

Kombinierte Veränderung bei durchschnittlichen Bestellwerten und Konversionsraten

-3%

SHOPPING-INDEX

+ 18 %

WACHSTUM DES DIGITALEN HANDELS

Wachstum = (∆ Attraktivität für Käufer) X (∆ Ausgaben der Käufer)


Die Tendenz beim digitalen Handel hält an: Wachstum, beeindruckende Traffic-Zahlen und mehr Käufer im mobilen Sektor. Der Traffic-Anstieg um 22 % in Q3 lag weit vor dem Wachstum in Q3 2015 (Vorjahresvergleich) von 13 %, was darauf hindeutet, dass Käufer weiterhin vermehrt auf digitale Kanäle umsteigen. Geringere Konversionsraten zogen die Besucherausgaben nach unten. Doch diese Kennzahlen täuschen in heutigen Zeiten, in denen Käufer mehr kanalübergreifende Besuche tätigen.

Mobile Käufer mit klarer Absicht

Die Kaufabsicht – die Messung, welche Besucher wirklich etwas kaufen möchten und welche nur im Internet surfen – ist bei allen Geräten in Q3 von 17 % auf 18 % gestiegen. Mobile Käufer haben ihre Absicht klar gemacht: Sie zeigten mit 17 % die höchste Kaufabsicht außerhalb der Spitzensaison – eine Verbesserung um 6 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.
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18 % 17 % 21 % 18 %

ANSTIEG der Kaufabsicht mit dem Smartphone um 6%

KAUFABSICHT

MOBILGERÄT

TABLET

COMPUTER

BROWSER

Weiterhin hohe Anreize vor dem Weihnachtsgeschäft

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Land
Segment

Gegenüber dem Vorjahr ist der durchschnittliche Bestellwert zwar zurückgegangen, jedoch ist der Anteil kostenloser Lieferungen von 65 % auf 67 % gestiegen. Parallel zum höheren Anteil kostenloser Lieferungen nahm die Anzahl der Einheiten pro Bestellung ab. Dies deutet möglicherweise darauf hin, dass Einzelhändler den Käuferwunsch nach einem schrittweisen Einkaufen akzeptieren und den Vorteil einer kostenlosen Lieferung auch ohne Mindestbestellung oder bei einem geringeren Bestellwert anbieten. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, zu dem die Rabatte auf Bestellungen einen merklichen Sprung gemacht haben und die Gewinnmargen von Einzelhändlern erneut unter Druck setzen.

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KOSTENLOSE LIEFERUNG

67%

$119

DURCHSCHNITTLICHER BESTELLWERT

16%

DURCHSCHNITTLICHER BESTELLRABATT

Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft

Rechtzeitig zur Vorbereitung von Einzelhändlern auf die stärkste Einkaufssaison des Jahres gibt es einige wichtige Einkaufstrends, mit denen man rechnen darf. Zur Erinnerung: Die diesjährige Hauptsaison läuft vom Dienstag, den 22. November bis zum Montag, den 26. Dezember und hat damit zwei zusätzliche Einkaufstage.*?

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2 3% 13% 55% 3 3%

1. Wachstum des digitalen Handels

ANSTIEG BEIM DIGITALEN TRAFFIC
2. Die mobile Mehrheit
DES TRAFFICS
BESTELLUNGEN
3. Wachsende Produktsortimente
MEHR VERKAUFTE PRODUKTE

Wachstum des digitalen Handels

Der digitale Traffic wird gegenüber dem Vorjahr um 23 % zulegen, einhergehend mit einem nahezu gleichbleibenden Ausgabenniveau, das uns dieses Jahr ein Umsatzwachstum von 22 % bescheren dürfte. Einzelhändler können sich darauf einstellen, dass mehr Käufer im Weihnachtsgeschäft öfter zurückkommen, da 18 % der Bestellungen von Kunden stammen werden, die mehrmals bestellen – gegenüber 17 % Mehrfach-Besteller im gleichen Vorjahreszeitraum.

Die mobile Mehrheit

Der mobile Sektor wird diese Saison weitere Meilensteine sammeln, zumal Smartphones 55 % des Traffics und 33 % der Bestellungen ausmachen werden. Bestimmte Tage sind fest in der Hand der Smartphones: Der Traffic am 1. Weihnachtsfeiertag, am Heiligabend und am 2. Weihnachtsfeiertag werden einen Anteil von 64 % übersteigen, während er zu Beginn des traditionellen Weihnachtsgeschäfts (am „Black Friday“) nur knapp unter 60 % liegen wird. Insgesamt dürfte der mobile Sektor 70 % des Anstiegs bei Bestellungen und 90 % des Traffic-Anstiegs in der Saison ausmachen.

Wachsende Produktsortimente

Käufer können sich dieses Jahr auf eine größere Produktvielfalt freuen, da Einzelhändler ihr Sortiment erweitern, um mehr Auswahl zu bieten. Einzelhändler werden 13 % mehr Produkte als im Vorjahr verkaufen, da digitale Produktkataloge weiterhin einem Wachstumstrend unterliegen. Gleichzeitig wird die Anzahl der Produkte pro Bestellung gegenüber dem Vorjahr um 5 % fallen. Dies dürfte ein frühes Anzeichen für den Effekt eines Distributed Commerce und schnellerer Zahlungsoptionen wie Apple Pay und PayPal sein, die Bestellungen von einem oder nur wenigen Artikeln ermöglichen.

Soziale Medien sind überall – besonders auf dem Smartphone

Der Traffic von sozialen Medien steigt weiterhin. Sie machen 3,1 % des gesamten digitalen Traffics – und damit weitere 55 % mehr als im Vorjahr – aus. Zugleich stieg der Traffic von Mobilgeräten gegenüber dem letzten Jahr um 4 % auf insgesamt 57 %.

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Zunahme und Abnahme

Hier eine Übersicht, wo in diesem Zeitraum eine Zu- und Abnahme verzeichnet wurde:

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ZUNAHME

MOBILE KAUFABSICHT

Mit einer um 8 % gestiegenen Kaufabsicht ziehen Smartphones zunehmend mit anderen Geräten gleich.

TRAFFIC

Wachstum bei den Käuferbesuchen von 22 %, weit mehr als in Q3 2015.

BESUCHERAUSGABEN

Die Konversionsrate ist tendenziell insgesamt gesunken, während der durchschnittliche Bestellwert leicht rückläufig war.

NUTZUNG DER WEBSITE-SUCHFUNKTION

Die Nutzung der Website-Suchfunktion ging zurück, was dazu führen wird, dass Einzelhändler neue Methoden zum Entdecken von Produkten anbieten müssen, bis hin zu Experimenten mit Shopping Bots und sprachgesteuerter Suche.

PRODUKTE PRO BESTELLUNG

Kunden kauften in Q3 2 % weniger Produkte pro Bestellung, womit sich der Abwärtstrend in den letzten paar Quartalen fortsetzt.

ABNAHME

Methodik

Dieser umfassende Bericht analysiert die Aktivitäten von mehr als 500 Millionen Käufern weltweit, um Trends und Veränderungen bei der Einkaufsaktivität zu erkennen.
Die im Bericht berücksichtigte Stichprobe von Online-Shops repräsentiert über 800 Websites und umfasst mehr als 40 Regionen. Rund 60 % der Websites stammen aus den fünf führenden Ländern – USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Kanada.
Um bei der Analyse berücksichtigt zu werden, muss ein Online-Shop in den Analysezeiträumen (in diesem Fall Q3 2016 und Q3 2015) bei Transaktionen und Besucherzahlen einen bestimmten monatlichen Mindestwert erreichen. Weitere Datenbereinigungsfaktoren werden angewandt, um eine einheitliche Berechnung der Kennzahlen sicherzustellen.
Der Shopping-Index wird vierteljährlich veröffentlicht. Der gesamte Bericht enthält Datenfußnoten, die die Analyse noch klarer machen.
Bei allen im Shopping-Index genannten Prognosen handelt es sich vielmehr um vorausschauende Aussagen, die auf aktuellen und vorherigen Werten basieren und daher auch nicht als Garantie einer zukünftigen Leistung interpretiert werden sollten.
Der Shopping-Index ist kein Anzeichen für die operative Leistung von Salesforce Commerce Cloud oder die gemeldeten Finanzkennzahlen wie GMV-Wachstum und vergleichbares GMV-Kundenwachstum.