Bericht: Einkaufsschwerpunkt Smartphone

Direkt verwertbare Einblicke aus dem Kaufverhalten von über 400 Millionen Käufern weltweit

Grundlage dieses Berichts ist eine Analyse von 20 Millionen Transaktionen und einer Milliarde Besuche auf E-Commerce-Sites.

Was Sie diesem Bericht entnehmen können:

  • Best Practices für Suchfunktionen, UI und Zahlungsabläufe auf Smartphones
  • Traffic-Anteil nach Gerät, Modell und Betriebssystem
  • Durchschnittlicher Bestellwert nach Gerät
  • Gründe für die Entwicklung einer eigenen App
  • Traffic-Anteil nach Land und Uhrzeit
  • Zusammenhang zwischen Display-Größe und Konversion

Best Practices für Smartphone-Content von:

  • BCBG Max Aria, Rainbow Stores, Jo-Ann Fabric and Craft Stores, Jack Wills, Urban Decay und Roots

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Mobiler Shopping-Kontext

Im ersten Quartal 2016 wurde ein neuer Meilenstein beim Mobile Shopping erreicht: Zum ersten Mal kam der meiste Datenverkehr von Smartphones. 45 % des globalen Traffic entfällt jetzt auf Mobiltelefone, Tendenz steigend. Für Ende 2017 können Online-Händler davon ausgehen, dass 60 % des Datenverkehrs von Smartphones kommen werden.
Smartphones haben viele der bisher geltenden Grundsätze im Einzelhandel außer Kraft gesetzt, unter anderem auch deswegen, weil viele Konsumenten auf ihrem Smartphone zum ersten Mal mit einer Marke in Berührung kommen. Das Mobiltelefon ist somit zur Schaltzentrale geworden, in der alle darauffolgenden Fäden beim Stöbern und Kaufen zusammenlaufen – online und offline. Dieses veränderte Bild erfordert nun von uns, dass wir die Umstände der heutigen Konsumenten vollumfänglich verstehen.

Da die meisten Website-Besuche über das Smartphone stattfinden, müssen Sie auf die perfekte Darstellung Ihrer digitalen Inhalte auf dem Smartphone achten. Mit dem Smartphone erhalten Sie einen gänzlich anderen Rahmen, in dem Sie Konsumenten an sich binden können – und dieser bietet eine ganze Reihe neuer Herausforderungen und Chancen. Das Smartphone hat zum Beispiel das Potenzial, die Art und Weise zu verändern, wie Konsumenten Produkte finden und mit ihnen umgehen.

Für viele Konsumenten übernimmt der Warenkorb die Funktion der Wunschliste. Allein im vergangenen Jahr wurden auf Smartphones 70 % mehr Warenkörbe angelegt, was zumindest teilweise daran liegt, dass auf Smartphones 17 % mehr Artikel in den Warenkorb gelegt wurden. Im selben Zeitraum wurden auf Tablets und Computern zusammengenommen nur 3 % mehr Warenkörbe erstellt. Einer aktuellen Studie von Bronto zufolge legen 73 % der Online-Käufer Artikel in den Warenkorb, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen.

Kaufen Konsumenten auf dem Smartphone tatsächlich ein oder suchen sie nur nach interessanten Artikeln? Während der Smartphone-Anteil an Bestellungen schneller wächst als ihr Anteil am gesamten Traffic, wächst der allgemeine Traffic immer noch etwas schneller als die Bestellungen. Die Kaufabsicht auf dem Smartphone steigt jedoch stetig, was auf einen zukünftigen Zuwachs bei den Bestellungen schließen lässt.

Die Auswirkungen der Smartphone-Nutzung betreffen nicht nur die Käufer, sondern bringen auch den Einzelhandel bei zwei wichtigen Aspekten unter Zugzwang: Erstens muss der veränderte Kontext, in dem sich die Käufer bewegen, in das Zentrum von Design und Optimierung rücken, und zweitens müssen alle logistischen Folgen des Ungleichgewichts zwischen den Geräten berücksichtigt werden. Digitale Inhalte werden größtenteils auf Computern mit großen Bildschirmen entwickelt, freigegeben und geprüft. Diese Umgebung unterscheidet sich grundsätzlich von den kleinen Displays, auf denen diese Inhalte zunehmend konsumiert werden.

Ob das Smartphone in Ihrem Unternehmen nur kleine Anpassungen oder eine komplette Neuausrichtung der Prozesse bedingt, hängt davon ab, wie umfassend bei Ihnen das Potenzial von Smartphones und Mobile Shopping genutzt wird. Im einfachsten Fall besteht die Optimierung für den Mobil-Kanal lediglich aus angepassten Seiten-Layouts und Bildgrößen sowie zusätzlicher Qualitätssicherung für jede Änderung an der Website. Aber auch hier entsteht täglich ein zusätzlicher Arbeitsaufwand für die Content-Produktion, die Web-Prozesse und das Merchandising. In den meisten Fällen jedoch wollen Händler ein individuell auf mobilen Content angepasstes Benutzererlebnis kreieren, wozu spezielles UX-Design und Usability-Management notwendig werden. 

Shopping auf dem Smartphone ist nicht die Zukunft, es ist bereits Realität. Wer einschlägige Investitionen jetzt noch aufschiebt, wird weit mehr verlieren als nur etwas Boden gegenüber den Mitbewerbern. Stellt sich also die Frage: Was braucht es, um Spitzenreiter auf dem Smartphone zu werden?

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