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Mobiltelefon zunehmend das bevorzugte Gerät für Online-Shopper

2015-10-5

München, 05. Oktober 2015 – Demandware®, Inc. (NYSE: DWRE), der branchenführende Anbieter cloudbasierter Enterprise-Commerce-Lösungen, veröffentlichte heute die Ergebnisse seines Shopping-Index für das zweite Quartal 2015. Der Shopping-Index misst das Wachstum des Digital-Commerce und identifiziert die zugrunde liegenden Trends. Der Index ergibt sich aus der Analyse verschiedener Websites über einen bestimmten Zeitraum.

Der aktuelle Demandware Shopping Index zeigt, dass die Shopping-Attraktion, ermittelt durch die Anzahl der Shopper, im zweiten Quartal 2015 einen Anstieg um 18 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2014 verzeichnet. Außerdem trägt sie zu 84 Prozent zum Wachstum des Digital-Commerce bei. Darüber hinaus verzeichnen die Kundenausgaben, welche die Häufigkeit der Website-Besuche, die Abschlussquote und den durchschnittlichen Auftragswert widerspiegeln, im zweiten Quartal 2015 eine Zunahme um 4 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres. Sie trugen zu 16 Prozent zum Wachstum bei. Die Kombination aus Kundenausgaben und Shopping-Attraktion führte zu einer Steigerung des Demandware Shopping Index um 31 Prozent.

Lokale Daten als Ausgangspunkt für globale Ergebnisse

Die Analyse der von Demandware ermittelten Daten zeigt eine Zunahme der Zahl der Verbraucher, die mithilfe ihres Smartphones browsen, Warenkörbe zusammenstellen und Einkäufe tätigen. Weltweit trägt das Telefon im Jahresvergleich zu einer 94-prozentigen Zunahme der Handelsverkehrsströme, einer 74-prozentigen Zunahme der Warenkorberstellung und einem Auftragswachstum von 47 Prozent bei.

„Demandware verdeutlicht Einzelhändlern, dass die Marken nicht länger umhin können, mobile Kanäle in ihre globalen Wachstumsstrategien aufzunehmen. Hierbei müssen jedoch lokale Vorlieben und Verhaltensweisen bei jedem Markteintritt Berücksichtigung finden“, so Rick Kenney, Industry Principal bei Demandware. Beispielsweise erleben Einzelhändler in Großbritannien den größten Boom bei telefonischen Bestellungen – wobei 25 Prozent aller Transaktionen übers Telefon durchgeführt werden. Dies entspricht einer 45-prozentigen Zunahme im Jahresvergleich. Britische Verbraucher zeigen zudem eine besondere Vorliebe, ihre Bestellungen mithilfe eines Tablet-PCs aufzugeben. Der Anteil der Bestellungen per Tablet-PC lag im zweiten Quartal 2015 in Großbritannien bei 24 Prozent und somit um 7 Prozent höher als in jeder anderen Region. Frankreich und die Vereinigten Staaten hingegen verzeichneten im internationalen Vergleich mit einem Anteil von 12 bzw. 14 Prozent die niedrigsten Raten bei Bestellungen per Tablet-PC.

Prall gefüllte Online-Warenkörbe

Die Käufer stellen zudem mehr Warenkörbe zusammen als jemals zuvor. Weltweit stieg die Warenkorberstellung im Jahresvergleich um 26 Prozent. Das Smartphone ist der wichtigste Treiber für diesen Trend. Der Anteil der Shopper, die einem Einkaufswagen einen Artikel via Smartphone hinzufügen, nahm im Jahresvergleich um 15 Prozent zu.

Mit ihren ständig zur Verfügung stehenden Wunschlisten sind die Shopper nun in der Lage, jederzeit Zugang zu vorgemerkten Artikeln zu erhalten. Dies bietet Einzelhändlern die Möglichkeit, zuvor stets brachliegende Phasen in Zeiten zu verwandeln, in denen Verbraucher Spontankäufe über Ihre Wunschlisten tätigen.

Weitere globale Ergebnisse

Tablet-PCs auf dem Rückzug –  Die Allgegenwart des Smartphones hat starke Auswirkungen auf die Tablet-Nutzung. Der Anteil am Handelsverkehr für diese Geräte verzeichnet im Jahresvergleich einen Rückgang um 10 Prozent und ihr Anteil an Aufträgen einen Rückgang um 2 Prozent.
Geräteübergreifendes Kaufverhalten setzt sich durch – Die Einkaufstour der Shopper beginnt immer häufiger auf dem Smartphone und findet ihren Abschluss auf einem stationären Computer. Mobiles Browsing trägt zu einer 94-prozentigen Zunahme des Handelsverkehrs im Jahresvergleich bei, während 65 Prozent aller Digital-Commerce-Aufträge noch immer auf stationären Computern erteilt werden.
Krieg der Betriebssysteme – iOS übertrumpft Android, wenn sowohl Tablets als auch Smartphones Berücksichtigung finden. Wenn man Smartphones allein in Betracht zieht, wird der Vorsprung von Apple langsam geringer – wobei iOS inzwischen lediglich 15 Prozent mehr an Aufträgen und Handelsverkehrsaufkommen im Vergleich zu Android verzeichnet. iOS-Geräte bringen einen nur wenig höheren durchschnittlichen Auftragswert (107 US-Dollar) als Android-Geräte (96 US-Dollar) mit sich.
Home Sweet Home – Haushaltsgüter trugen zum höchsten Anteil bei telefonischen Bestellungen bei (23 Prozent weltweit). Gesundheits- und Beauty-Marken zogen das größte Handelsverkehrsaufkommen per Telefon nach sich (46 %), verzeichneten jedoch den niedrigsten Auftragsbestand (17 %). Outdoor- und Sportbekleidungsmarken verzeichneten im Jahresvergleich mit einer Zunahme um 76 Prozent den größten Anstieg bei telefonischen Aufträgen.

„Die Daten dieses Quartals zeigen einen unaufhaltsamen Trend zum Smartphone als bevorzugtem Gerät für Browsing und Einkäufe“, so Elana Anderson, Senior Vice President Worldwide Marketing bei Demandware. „Im Vorfeld der vorweihnachtlichen Einkaufszeit müssen Einzelhändler die Personalisierung an jedem Berührungspunkt ermöglichen – sei es mobil, online, im Laden oder auf einer sozialen Plattform. Erfolgreiche Marken werden schließlich diejenigen sein, die Lösungen finden, wie sie durch stark personalisierten Content und verkaufsfördernde Aktionen die beste Kundenbindung zu ihren mobilen Shoppern an jedem Ort der Welt aufbauen können.“

Den Shopping-Index des zweiten Quartals 2015 und den dazu gehörigen Satz wichtiger Daten finden Sie hier.

Über den Demandware Shopping Index
Der Demandware Shopping-Index misst das Wachstum des Digital-Commerce und ist das Produkt zweier Hauptmerkmale, die Verbraucher auf Websites zeigen, deren Geschäfte über die Demandware Commerce Cloud abgewickelt werden – Shopping-Attraktion und Kundenausgaben. Der Index ergibt sich aus der Analyse der Daten bestimmter Websites über bestimmte Zeiträume und beinhaltet die Verhaltensdaten von über 200 Millionen Shoppern weltweit, die diese Websites besuchen. Demandware zog dazu Daten von Digital-Commerce-Websites heran, die auf der Demandware Commerce Cloud sowohl im zweiten Quartal 2015 als auch im zweiten Quartal 2014 aktiv waren und Geschäfte abwickelten. Der Index und der dazu gehörige Satz wichtiger Digital-Commerce-Daten werden vierteljährlich veröffentlicht.

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