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Demandware Shopping Index Q4 2015: Einkauf per Smartphone weiter im Aufwind

2016-3-31

München, 31. März 2016 -  Demandware®, Inc. (NYSE: DWRE), der branchenführende Anbieter von Enterprise-Cloud-Commerce-Lösungen, hat die Ergebnisse seines Shopping-Index für das vierte Quartal 2015 vorgestellt. Demnach war 2015 „das Jahr des mobilen Shoppings“.

Der Demandware Shopping Index identifiziert Entwicklungen im digitalen Handel und misst dessen Wachstum. Der Index ergibt sich aus den Einkaufsaktivitäten von mehr als 400 Millionen Käufern weltweit. 

Dem Index zufolge war in 98 Prozent der Fälle die Attraktivität der Onlineshops dafür verantwortlich, dass der digitale Handel im vierten Quartal 2015 weltweit zugenommen hat. Ermittelt wird die Attraktivität der digitalen Läden anhand der Anzahl der Webseitenbesucher. Die Ausgaben für Online-Käufe stiegen an und bewirkten ein Wachstum des digitalen Handels um zwei Prozent. Der Wert ermittelt sich aus Kundenaktivitäten wie Besuchsfrequenz, Konversionsrate und durchschnittlichem Bestellwert. Die Kombination aus Shopping-Attraktivität und Kundenaktivität führte insgesamt dazu, dass der Index im vierten Quartal um 26 Prozent anstieg.

2015: Das Jahr des Smartphones
Nach Jahren des Wachstums gewann das Smartphone im Jahr 2015 schließlich die Oberhand: Mobiltelefone waren für das gesamte Wachstum bei Webseitenbesuchen und Bestellkörben sowie für die Mehrheit des Bestellwachstums verantwortlich. Dies führt zu einem Rückgang an Webseitenbesuchen, die von einem Tablet oder Computer aus vorgenommen wurden. Tablets verzeichneten weniger Traffic und einen geringeren Anteil bei Bestellungen, was eine Abnahme von 19 Prozent beziehungsweise 10 Prozent ausmachte. Insgesamt stieg der Anteil an Mobile-Traffic um 30 Prozent auf 43 Prozent und der Anteil der Bestellungen stieg um 50 Prozent auf 23 Prozent.

„2015 stand das Smartphone im Mittelpunkt. Dies beflügelte den Mobile-First-Auftrag von Einzelhändlern. Immer mehr Kunden kommen mit Marken zum ersten Mal über ihre mobilen Geräte in Kontakt“, so Kenney. „Gerade bei der Zielgruppe der Millennials, die eine Marke überwiegend das erste Mal auf ihrem Handy erleben, ist ein unkompliziertes und schnelles Markenerlebnis notwendig.“

Trends 2016
Abgesehen von der weiterhin zunehmenden Bedeutung von Mobiltelefonen erwartet Demandware für 2016 folgende Trends:

  • Kürzere Verweildauer auf der Websites – Demandware stellte im 4. Quartal einen Rückgang bei der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer pro Besuch (-11 %) und derjenigen vom Smartphone aus (-19 %) fest. Zunehmende Personalisierung wird diesen Trend wahrscheinlich fortsetzen, da Einzelhandelsmarken die Interaktion und den Einkauf über alle Kanäle hinweg effizienter gestalten.
  • Mehr Warenkörbe – Einkaufskörbe gelten als die Währung im Cross Channel, wobei das 4. Quartal einen Gesamtzuwachs bei der Warenkorb-Rate aufweist. Dies ist ein gutes Zeichen für Omnichannel-Einzelhändler, um die Lücke zwischen E-Commerce und stationärem Handel zu schließen.
  • Käufererwartungen – Käufer erwarten kostenlosen Versand und Rabatte, sowie zunehmend personalisierte Shops.

Der vollständige Demandware Shopping Index für das 4. Quartal 2015 hier abrufbar.

Über den Demandware Shopping Index
Der Demandware Shopping Index misst das Wachstum des Digital-Commerce und ist das Produkt zweier Hauptmerkmale, die Verbraucher auf Websites zeigen, deren Geschäfte über die Demandware Commerce Cloud abgewickelt werden – Shopping-Attraktivität und Kundenausgaben. Der Index ergibt sich aus der Analyse der Daten bestimmter Websites über bestimmte Zeiträume und beinhaltet die Verhaltensdaten von über 400 Millionen Shoppern weltweit, die diese Websites besuchen. Demandware zog dazu Daten von Digital-Commerce-Websites heran, die auf der Demandware Commerce Cloud im dritten Quartal von 2015 und 2014 aktiv waren und Geschäfte abwickelten. Der Index und der dazu gehörige Satz wichtiger Digital-Commerce-Daten werden vierteljährlich veröffentlicht.

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